Rezepte: Haferbrei

Als erstes Gericht in der Rezept-Rubrik gibt es heute einen Haferbrei. Ganz einfach, weil in den letzten Wochen kaum ein Tag vergangen ist, an dem ich mir nicht in der Früh diese köstliche Pampe zubereitet habe. Man kann einmal eine größere Menge vorbereiten und sich dann immer wieder einen Teil herausnehmen, erwärmen und mit frischen Zutaten ergänzen. Er hält lange satt und gibt viel Energie. Ideal für einen frischen Start in den Tag.

Zutaten für 4 Portionen:

  • 200 g Hafer geschrotet
  • 500 ml Wasser
  • 300 ml Milch
  • 2 EL Rohrzucker
  • ½ TL Salz
  • ½ TL Vanille
  • 1 TL Zimt
  • 1 Stück Ingwer gerieben

Zubereitung:

​Den Haferschrot in einem Topf unter ständigem Rühren erhitzen. Sobald er leicht nussig riecht das Wasser hinzugeben. Anschließend die restlichen Zutaten dazugeben und bei geringer Hitze köcheln lassen. Dabei ab und an umrühren.

Nach 20 Minuten die Konsistenz des Haferbreis testen. Er sollte eine sämig, breiige Konsitenz haben. Je nachdem, wie grob er geschrotet wurde, ist eine längere Kochzeit nötig. 

Zum Schluss den Brei abkühlen lassen und in den Kühlschrank stellen. Die nächsten Tage einfach immerwieder eine Portion herausnehmen, in der Mikrowelle erwärmen und je nach Wahl mit verschiedenen Toppings garnieren.

​Toppings

​Hier noch ein paar Vorschläge, wie man den Haferbrei mit frischen Zutaten etwas ​abwechslungsreicher gestalten kann.

  • 1 Hand voll Granatapfelkerne
  • 1 Hand voll Mandeln gehackt
  • 1 EL Tahini
  • 1 Banane
  • 1 Stück Zartbitterschokolade geraspelt
  • 1 Hand voll Heidelbeeren
  • 1 Hand voll Walnüsse
  • 1 EL Honig oder Agavensirup
  • 1 Hand voll Datteln
  • 1 Hand voll Haselnüsse
  • 1 EL Tahini

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Körperliche Fitness schützt Frauen vor Demenz

Schwedische Wissenschaftlerinnen veröffentlichten unlängst eine Studie, aus der hervorgeht, dass körperlich fitte Frauen ein nahezu 90 % geringeres Risiko haben, an Demenz zu erkranken, als weniger fitte Frauen. Hierzu wurde die kardiovaskuläre Fitness der Frauen anhand eines Belastungstests gemessen. Frauen, die bei dem Belastungstest sehr gut abschnitten, erkrankten im Durchschnitt 11 Jahre später an Demenz, als Frauen mit mäßigen, beziehungsweise schlechten Testergebnissen. Konkret erkrankten diese Frauen erst im Alter von 90 anstatt mit 79.

​Es scheint so, dass die Verbesserung der kardiovaskulären Fitness dazu führen kann, dass sich die Demenz wesentlich später entwickelt oder ganz ausbleibt.

Die Studie begann 1968. Es nahmen 191 Frauen mit einem Durchschnittsalter von 50 Jahren teil. Sie absolvierten einen Fahrrad-Belastungstest, bei dem die maximale kardiovaskuläre Kapazität gemessen wurde. Die durchschnittliche Spitzenbelastung lag bei 103 Watt. Ein hohes Fitnessniveau wurde mit einer Leistung von 120 Watt und höher definiert. 40 Frauen wurden als sehr fit eingestuft. In den darauffolgenden 44 Jahren wurden alle Teilnehmerinnen der Studie sechsmal auf Demenz getestet. In diesem Zeitraum erkrankten insgesamt 44 Frauen an Demenz, wobei nur 2 der sehr fitten Frauen betroffen waren.

Zwar kann diese Studie keinen Rückschluss darauf geben, wie genau ein guter Fitnesszustand zu einem geringeren Demenzrisiko führt – man geht davon aus, dass die positiven Einflüsse auf den Blutdruck, die Körperzusammensetzung und das Gehirn mit eine Rolle spielen – dennoch bleibt festzuhalten, dass Frauen durch einen aktiven Lebensstil und regelmäßiges Training aktiv Demenz vorbeugen können. Und das alleine sollte schon Anreiz genug sein, sich mehr und regelmäßig zu bewegen.

​Am besten startest du gleich heute in ein aktiveres und gesünderes Leben. Durch ein zielgerichtets und strukturiertes Ausdauertraining ​kannst du deine körperliche Fitness schnell verbessern.

Du möchtest beginnen ein aktiveres Leben zu beginnen, weißt aber nicht wie du das am besten anstellen willst? Dann kontaktiere mich, ich unterstütze dich gerne auf deinem Weg.

Quelle:

Hörder, H. et al. (2018). ​Midlife cardiovascular fitness and dementia. ​American Academy of Neurology.​​​