Interessantes zu Vitamin D

In diesem Artikel erfährst du alles Wissenswerte über Vitamin D.

Funktion und Mangelerscheinungen

Vitamin D ist ein fettlösliches Vitamin, das vielfältige Funktionen in unserem Körper übernimmt. Am bekanntesten ist die Regulation der Knochenmineraldichte. Es ist aber auch an der Insulinausschüttung der Bauchspeicheldrüse, an der Blutdruckregulation und dem Immunsystem beteiligt. Studien [1] weißen darauf hin, dass eine entsprechende Vitamin D Versorgung auch zu einem reduzierten Auftreten von diversen Krebsarten führen kann. Außerdem scheint eine gute Vitamin D Versorgung auch präventiv gegen Diabetes Mellitus Typ-I und Typ-II sowie Depressionen zu wirken [2]. Ein chronischer Vitamin-D-Mangel wiederum führt zu Muskelschwäche, Osteoporose und einer Schwächung des Immunsystems.

Bedarf und Aufnahme

Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung (DGE) gibt bei einer fehlenden endogenen Synthese (der Produktion von Vitamin D in der Haut) einen Vitamin-D-Bedarf von 20 µg/Tag aus [3]. Dies entspricht 800 Internationalen Einheiten (I.E.) Bei einer ausreichenden UVB-Bestrahlung kann der Körper die benötigte Menge Vitamin-D selbst produzieren. Dies funktioniert allerdings nur, wenn du dich bei wolkenlosem Himmel und einem steilen Einstrahlwinkel der Sonne für eine längere Zeit draußen aufhältst. Auf diesen Weg könnte man zwischen April und Ende September genügend Vitamin D selbst produzieren, vorausgesetzt man hält sich ausreichen im Freien auf. Spätestens ab Anfang Oktober ist die UVB Strahlung dann zu gering und unser Vitamin D Spiegel sinkt kontinuierlich.

Zwar kann auch über die Nahrung Vitamin D aufgenommen werden - entsprechende Nahrungsquellen sind vor Allem tierische Produkte, wie Eier, Fisch, hier besonders Lachs und Hering, sowie Pilze - jedoch ist der Anteil an Vitamin D, der über die Nahrung aufgenommen werden kann, mit 5-10 % zu gering, um den Tagesbedarf zu decken.

Laut der Nationalen Verzehrstudie II [4] hat über die Hälfte der deutschen Bevölkerung einen Vitamin-D-Mangel. Ungefähr 20 % weißen sogar einen starken Mangel auf. Deswegen sollte vor allem in den Wintermonaten auf Vitamin-D-Präparate zurückgegriffen werden, um den Bedarf zu decken.

Supplementierung (Zufuhr von Nahrungsergänzungsmittel)

Vor einer Supplementierung ist es sinnvoll, die Vitamin-D-Konzentration im Körper zu überprüfen. Ein geeigneter Wert ist der Calcidiol-Wert (25-OH-D). Dieser sollte bei mindestens 75 nmol/l bzw. 30 ng/ml liegen. Diesen Calcidiol-Wert lässt du am Besten von deinem Hausarzt überprüfen. Wird ein Mangel festgestellt, empfiehlt sich eine angepasste Vitamin D Supplementierung.

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Quellen:

[1] Heseker, H., Stahl, A. & Bohm, D. (2012). Vitamin D: Physiologie, Funktion, Vorkommen, Referenzwerte und Versorgung in Deutschland. Ernährungs-Umschau, 04, 232-239.

[2] Pludowki, P et al. (2013). Vitamin D effects on musculosceletal health, immunity, autoimunity, cardiovascular disease, cancer, fertlility, pregnancy, dementia and mortality – a review of recent evidence. Autoimmunity reviews, 12(10), 976-989.

[3] Deutsche Gesellschaft für Ernährung e.V. (2012). Referenzwerte für die Nährstoffzufuhr. (1. Aufl.). Neustadt an der Weinstraße: Neuer Umschau-Buchverlag.

[4] Brombach, C. et al. (2006) Die Nationale Verzehrsstudie II. Ernährungs-Umschau, 531, 4-9.

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